

Sie möchten Ihre Immobilie professionell verwalten lassen und vorab wissen, welche Kosten auf Sie zukommen? In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie sich die Kosten einer Hausverwaltung zusammensetzen, mit welchen Preisen Sie für WEG-Verwaltung, Mietverwaltung und Gewerbeverwaltung rechnen müssen – und worauf Sie achten sollten, damit Sie für Ihr Geld auch echte Qualität erhalten.
Auf den Punkt:
Eine professionelle Hausverwaltung kostet in Deutschland zwischen 20 und 50 Euro pro Einheit und Monat. Der genaue Preis hängt von der Art der Verwaltung, der Anzahl der Einheiten, dem Zustand und der Lage der Immobilie ab. In Berlin bewegen sich die Preise je nach Verwaltungsart und Objektgröße typischerweise zwischen 24 und 40 Euro pro Einheit.
Inhalt
- Diese Faktoren bestimmen die Kosten der Hausverwaltung
- Kosten der WEG-Verwaltung pro Einheit
- Kosten der Mietverwaltung
- Kosten der Gewerbeverwaltung
- Hausverwaltung Kosten in Berlin
- Zusatzkosten und Sonderleistungen
- Hausverwaltung Kosten steuerlich absetzen
- Niedrigpreise in der Hausverwaltung: Vorsicht bei Billigangeboten
- Qualität vor Preis: Worauf Eigentümer bei der Auswahl achten sollten
- Häufige Fragen zu den Kosten einer Hausverwaltung
Hinweis: Die genannten Preise sind Orientierungswerte und können je nach Region und Objekt abweichen.
Diese Faktoren bestimmen die Kosten der Hausverwaltung
Die Kosten für eine Hausverwaltung lassen sich nicht pauschal beziffern. Je nach Ausgangslage können sich die Preise für ein vergleichbares Objekt um 100 Prozent und mehr unterscheiden. Die folgenden fünf Faktoren haben den größten Einfluss auf den Preis.


Art der Verwaltung
Der wichtigste Kostenfaktor ist die Art der Verwaltung. Zwischen WEG-Verwaltung, Mietverwaltung und Gewerbeverwaltung bestehen deutliche Preisunterschiede.
Bei der WEG-Verwaltung umfasst der sogenannte Regelsatz die gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben: Wirtschaftsplan, Jahresabrechnung, Eigentümerversammlung, Beschluss-Sammlung und die laufende technische Betreuung des Gemeinschaftseigentums. Die Mietverwaltung geht darüber hinaus und schließt die Betreuung einzelner Mietverhältnisse, Nebenkostenabrechnungen und oft auch die Neuvermietung ein – entsprechend liegt sie preislich höher.
Die Gewerbeverwaltung wiederum ist aufgrund komplexerer Mietverträge, höherer Anforderungen an die kaufmännische Betreuung und umfangreicherer Abrechnungen oft die teuerste Verwaltungsform. Dafür können die Kosten der Gewerbeverwaltung – anders als bei der Mietverwaltung – vollständig auf den gewerblichen Mieter umgelegt werden.
Lage der Immobilie
Die Kosten für die Immobilienverwaltung unterscheiden sich je nach Region erheblich. Grundsätzlich gilt: Im Süden Deutschlands (Baden-Württemberg, Bayern) sind die Preise am höchsten, im Osten am günstigsten. Auch innerhalb einer Region gibt es deutliche Unterschiede. Großstädte wie Berlin, München oder Frankfurt liegen preislich deutlich über dem ländlichen Raum.
Für ein vergleichbares Objekt mit 50 Einheiten können die Kosten in München bei 31 Euro pro Einheit liegen, während in Leipzig für dasselbe Objekt rund 25 Euro aufgerufen werden. In Berlin bewegen sich die Preise für die Hausverwaltung je nach Bezirk und Verwaltungsart typischerweise im mittleren bis oberen Bereich.
Anzahl der Einheiten
Je mehr Einheiten ein Objekt hat, desto günstiger wird die Verwaltung pro Einheit. Der Grund: Viele Aufgaben wie Buchhaltung, Vertragsmanagement, Koordination von Handwerkern und die Durchführung der Eigentümerversammlung fallen unabhängig von der Anzahl der Wohnungen an. Die Fixkosten verteilen sich also auf mehr Schultern.
In der Praxis bedeutet das: Bei einem Zweifamilienhaus können die Kosten pro Einheit bei über 50 Euro monatlich liegen, während dieselbe Hausverwaltung für ein Objekt mit 100 Einheiten nur 23 Euro pro Einheit berechnet. Für sehr kleine Wohnungseigentümergemeinschaften (zwei bis drei Einheiten) ist es generell schwierig, eine professionelle Verwaltung zu finden, da sich die Betreuung für die Hausverwaltung wirtschaftlich oft kaum lohnt.
Zustand des Objekts
Ein saniertes Gebäude in gutem Zustand verursacht für die Hausverwaltung deutlich weniger Aufwand als ein älteres Objekt mit Sanierungsstau. Stehen größere Instandsetzungsmaßnahmen an – etwa Fassadensanierung, Heizungsmodernisierung oder Rohrleitungserneuerung – steigt der Verwaltungsaufwand erheblich: Angebote einholen, Beschlüsse vorbereiten, Baumaßnahmen koordinieren und kontrollieren.
Hausverwaltungen kalkulieren diesen Mehraufwand in ihre Preise ein. Für ein stark sanierungsbedürftiges Objekt können die Kosten pro Einheit daher schnell 10 bis 15 Euro über dem Niveau eines gepflegten Vergleichsobjekts liegen.
Leistungsumfang und vertragliche Vereinbarungen
Eigentümer vergleichen häufig nur den monatlichen Regelsatz pro Einheit. Dabei wird übersehen, dass die im Regelsatz enthaltenen Leistungen je nach Hausverwaltung stark variieren können. Manche Verwaltungen bieten einen günstigen Grundpreis, rechnen dafür aber viele Leistungen als Sonderleistungen gesondert ab. Andere haben einen höheren Regelsatz, decken damit aber deutlich mehr Leistungen ab.
Tipp von ABAKUS:
Achten Sie bei jedem Angebot genau darauf, welche Leistungen im Regelsatz enthalten sind und welche Zusatzkosten anfallen können. Ein transparenter Verwaltervertrag, der alle Kosten klar aufschlüsselt, ist das Fundament einer vertrauensvollen Zusammenarbeit.
Kosten der WEG-Verwaltung pro Einheit
Die WEG-Verwaltung (Wohnungseigentumsverwaltung) ist die häufigste Verwaltungsform in Deutschland. Die Hausverwaltung übernimmt hier die Betreuung des Gemeinschaftseigentums einer Wohnungseigentümergemeinschaft.


Aktuelle Preisspannen 2026
| Objektgröße | Kosten pro Einheit/Monat (netto) |
|---|---|
| Kleine WEG (bis 10 Einheiten) | 28 – 48 € |
| Mittlere WEG (10–30 Einheiten) | 24 – 35 € |
| Große WEG (30–80 Einheiten) | 22 – 30 € |
| Sehr große WEG (ab 80 Einheiten) | 20 – 26 € |
Diese Preise beziehen sich auf den Regelsatz (Grundvergütung) ohne Mehrwertsteuer. Sonderleistungen und Zusatzhonorare kommen gegebenenfalls hinzu.
Was im Regelsatz der WEG-Verwaltung enthalten ist
Die gesetzlichen Aufgaben der WEG-Verwaltung ergeben sich insbesondere aus den §§ 24, 27 und 28 des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG). Zum Regelsatz gehören üblicherweise:
- Aufstellung des Wirtschaftsplans
- Erstellung der Jahresabrechnung mit
- Einzelabrechnungen
- Laufende Buchführung
- Einberufung und Durchführung der ordentlichen
- Eigentümerversammlung
- Führung der Beschluss-Sammlung
- Einholung von Angeboten für Instandhaltungsmaßnahmen
- Umsetzung der Beschlüsse der Eigentümergemeinschaft
- Durchsetzung der Hausordnung
Darüber hinausgehende Tätigkeiten – etwa die Begleitung umfangreicher Sanierungen oder die Durchführung außerordentlicher Eigentümerversammlungen – werden in der Regel als Sonderleistungen separat vergütet.
Praxisbeispiel: WEG mit 20 Einheiten in Berlin
Ein Mehrfamilienhaus mit 20 Wohneinheiten in einem Berliner Innenstadtbezirk wird von einer professionellen Hausverwaltung betreut. Der monatliche Regelsatz liegt bei 28 Euro netto pro Einheit. Die jährlichen Grundkosten für die gesamte WEG betragen damit:
20 Einheiten × 28 € × 12 Monate = 6.720 € netto pro Jahr
Hinzu kommen gegebenenfalls Sonderhonorare, etwa für eine außerordentliche Eigentümerversammlung (ca. 250–350 €) oder die Begleitung einer größeren Sanierungsmaßnahme.
Kosten der Mietverwaltung
Bei der Mietverwaltung übernimmt die Hausverwaltung nicht nur die kaufmännische und technische Betreuung des Objekts, sondern auch die Verwaltung der einzelnen Mietverhältnisse. Dazu gehören die Erstellung von Nebenkostenabrechnungen, die Überwachung von Mieteingängen, die Kommunikation mit Mietern und oft auch die Neuvermietung.
Aktuelle Preisspannen 2026
| Objektgröße | Kosten pro Einheit/Monat (netto) |
|---|---|
| Kleine Objekte (bis 10 Einheiten) | 30 – 55 € |
| Mittlere Objekte (10–30 Einheiten) | 25 – 35 € |
| Große Objekte (ab 30 Einheiten) | 21 – 30 € |
Alternativ zur Abrechnung pro Einheit vergüten manche Eigentümer ihre Mietverwaltung prozentual auf Basis der Mieteinnahmen. Üblich sind 5 bis 8 Prozent der Bruttomiete oder 4 bis 6 Prozent der Kaltmiete, abhängig von Objektgröße und Lage.
Wichtig: Brutto- vs. Nettoproise
Hausverwaltungen weisen in ihren Angeboten häufig Nettopreise aus. Für private Vermieter ist jedoch der Bruttopreis relevant, da reguläre Mieteinnahmen von der Umsatzsteuer befreit sind und somit kein Vorsteuerabzug möglich ist. Achten Sie bei jedem Angebot darauf, ob die genannten Preise Netto- oder Bruttopreise sind.
Sondereigentumsverwaltung
Eine Sonderform der Mietverwaltung ist die Sondereigentumsverwaltung (SEV). Sie kommt zum Tragen, wenn ein Wohnungseigentümer innerhalb einer WEG seine Eigentumswohnung vermietet und die Verwaltung dieser Vermietung an eine Hausverwaltung übergibt.
Die Kosten für eine Sondereigentumsverwaltung liegen aktuell bei:
- Mit gleichzeitiger WEG-Verwaltung: ca. 27 € netto pro Einheit/Monat
- Ohne gleichzeitige WEG-Verwaltung: ca. 35 € netto pro Einheit/Monat
Der Preisunterschied erklärt sich dadurch, dass eine „fremde“ Verwaltung sich erst in das Objekt einarbeiten und mit der bestehenden WEG-Verwaltung abstimmen muss.
Kosten der Gewerbeverwaltung
Die Gewerbeverwaltung stellt besondere Anforderungen an die Hausverwaltung: Gewerbemietverträge sind komplexer als Wohnraummietverträge, die Abrechnungen umfangreicher und die Kommunikation mit gewerblichen Mietern erfordert spezifisches Fachwissen.
Aktuelle Richtwerte für die durchschnittlichen Verwaltungskosten bei Gewerbeimmobilien liegen je nach Objektgröße und Nutzungsart bei 30 bis 60 Euro pro Einheit und Monat. Bei einzelnen Gewerbeflächen oder gemischt genutzten Objekten können die Kosten auch deutlich darüber liegen.
Der entscheidende Vorteil: Die Kosten der Gewerbeverwaltung sind – anders als bei der Wohnraumverwaltung – vollständig auf den gewerblichen Mieter umlagefähig. Für Eigentümer von Gewerbeimmobilien ist die professionelle Verwaltung daher in der Regel kostenneutral.
Hausverwaltung Kosten in Berlin: Regionale Besonderheiten
Berlin gehört als größte deutsche Stadt zu den wichtigsten Immobilienmärkten des Landes – mit entsprechenden Besonderheiten bei den Verwaltungskosten.


Die Preise für eine Hausverwaltung in Berlin liegen im bundesweiten Vergleich im mittleren bis oberen Segment. In begehrten Innenstadtbezirken wie Mitte, Friedrichshain oder Charlottenburg sind die Kosten tendenziell höher als in den Außenbezirken. Das liegt zum einen an den allgemein höheren Betriebskosten in zentralen Lagen, zum anderen an der oft komplexeren Eigentümerstruktur und dem Alter vieler Berliner Bestandsgebäude.
Typische Kosten für Hausverwaltungen in Berlin (Orientierungswerte)
| Verwaltungsart | Kosten pro Einheit/Monat |
|---|---|
| WEG-Verwaltung (mittleres Objekt) | 26 – 38 € |
| Mietverwaltung | 28 – 40 € |
| Gewerbeverwaltung | 35 – 55 € |
Wer eine Hausverwaltung in Berlin sucht, sollte besonders auf lokale Expertise und kurze Wege achten. Eine ortsnahe Verwaltung kann bei Schadensfällen schneller reagieren und kennt die Besonderheiten des Berliner Immobilienmarkts – von den Vorgaben des Berliner Mietspiegels bis hin zu den Anforderungen bei denkmalgeschützten Altbauten.
Zusatzkosten und Sonderleistungen
Neben dem monatlichen Regelsatz können Zusatzkosten für Sonderleistungen anfallen. Diese sind im Verwaltervertrag festgelegt und werden gesondert abgerechnet. Eigentümer sollten sich im Vorfeld genau informieren, welche Leistungen im Regelsatz enthalten sind und welche zusätzlich berechnet werden.
Typische Sonderleistungen und deren Kosten (Orientierungswerte)
| Sonderleistung | Typische Kosten |
|---|---|
| Außerordentliche Eigentümerversammlung | 250 – 400 € pauschal |
| Begleitung größerer Sanierungen | 1,5 – 4 % der Bausumme |
| Erstellung von Sonderumlagen | 100 – 250 € pauschal |
| Wohnungsabnahme/-übergabe | 80 – 180 € pro Vorgang |
| Mahnwesen bei Zahlungsrückständen | 15 – 50 € pro Mahnung |
| Begleitung von Gerichtsverfahren | nach Aufwand (Stundensatz) |
Stundensätze der Hausverwaltung
Für Leistungen, die nach Zeitaufwand abgerechnet werden, bewegen sich die Stundensätze der Hausverwaltung je nach Region und Unternehmensgröße zwischen 45 und 90 Euro pro Stunde. In Berlin liegen die Stundensätze erfahrungsgemäß bei 55 bis 80 Euro.
Hausverwaltung Kosten steuerlich absetzen
Die Kosten für die Hausverwaltung sind unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich absetzbar. Wie genau, hängt davon ab, ob Sie die Immobilie vermieten oder selbst nutzen.


Vermietete Immobilien: Vermieter können die kompletten Hausverwaltungskosten als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung geltend machen. Das gilt sowohl für die WEG-Verwaltung als auch für die Mietverwaltung und Sondereigentumsverwaltung. Die Verwaltungskosten mindern direkt die steuerpflichtigen Mieteinnahmen.
Selbstgenutzte Eigentumswohnungen: Eigentümer, die ihre Wohnung selbst bewohnen, können bestimmte Anteile der Hausverwaltungskosten als haushaltsnahe Dienstleistungen nach § 35a EStG absetzen – insbesondere den Anteil für Tätigkeiten wie Hausmeisterservice, Winterdienst oder Gartenpflege, die in der Hausgeldabrechnung separat ausgewiesen werden.
Sind Hausverwaltungskosten auf Mieter umlegbar? Nein, bei Wohnraummietverhältnissen gehören die Hausverwaltungskosten zwar zu den Betriebskosten des Eigentümers, sie dürfen aber nicht auf die Mieter umgelegt werden. Eine Ausnahme bildet die Gewerbeverwaltung: Hier können die Kosten über den Gewerbemietvertrag vollständig auf den Mieter übertragen werden.
Niedrigpreise in der Hausverwaltung: Vorsicht bei Billigangeboten
Im Internet finden sich Angebote von Hausverwaltungen, die 20 Euro oder sogar weniger pro Einheit und Monat versprechen. Solche Preise sollten Eigentümer mit Vorsicht betrachten.
Häufig sind in solchen Niedrigpreis-Angeboten nur die absoluten Grundleistungen enthalten: Buchhaltung, Jahresabrechnung und – bei der WEG-Verwaltung – die Organisation der Eigentümerversammlung. Alle weiteren Leistungen, die Eigentümer üblicherweise von ihrer Hausverwaltung erwarten, werden dann als Sonderleistungen separat abgerechnet. Am Ende des Jahres können die Gesamtkosten dadurch deutlich höher ausfallen als bei einer Verwaltung mit einem fairen, aber umfassenderen Regelsatz.
Hinzu kommt: Die Hausverwaltungsbranche leidet aktuell unter erheblichem Fachkräftemangel. Viele Verwaltungen arbeiten an ihrer Kapazitätsgrenze. Extrem günstige Angebote werfen daher die Frage auf, ob die Betreuungsqualität bei diesem Preis gewährleistet werden kann – oder ob Ihr Objekt am Ende eines von vielen ist, die nur noch „mitlaufen“.
Qualität vor Preis: Worauf Eigentümer bei der Auswahl achten sollten
Die Kosten der Hausverwaltung sind ein wichtiger, aber nicht der einzige Faktor bei der Auswahl. Die folgenden Kriterien sind mindestens ebenso entscheidend:
- Erfahrung und Fachkompetenz: Eine gute Hausverwaltung verfügt über fundiertes Wissen in WEG-Recht, Mietrecht, Baurecht und kaufmännischer Verwaltung. Besonders bei komplexen Themen wie energetischer Sanierung, WEG-Reform oder gewerblicher Vermietung macht sich Expertise bezahlt.
- Erreichbarkeit und Reaktionszeit: Ist die Verwaltung gut erreichbar? Wie schnell wird auf Anfragen reagiert? Gibt es feste Ansprechpartner? Gerade bei Schadensfällen oder dringenden Anliegen ist schnelle Erreichbarkeit Gold wert.
- Transparente Verträge: Ein seriöser Verwaltervertrag führt alle Leistungen und Kosten klar auf. Sie sollten auf einen Blick erkennen können, was im Regelsatz enthalten ist und welche Zusatzkosten anfallen können.
- Digitale Prozesse: Moderne Hausverwaltungen nutzen digitale Tools für Eigentümerportale, Dokumentenmanagement und Kommunikation. Das erhöht die Transparenz, beschleunigt Prozesse und spart langfristig Kosten.
- Regionale Nähe: Die Hausverwaltung sollte ihren Sitz in der Nähe des Objekts haben. Nur so kann sie bei Bedarf schnell vor Ort sein, kennt die lokalen Handwerker und die Gegebenheiten des regionalen Immobilienmarkts.
- Versicherungsschutz: Eine professionelle Hausverwaltung verfügt über eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung und eine Vertrauensschadenversicherung. Beides schützt Eigentümer vor finanziellen Schäden durch Fehler oder unerlaubte Handlungen.
ABAKUS Immobilienmanagement: Ihre Hausverwaltung in Berlin und Cottbus
Unser Team bei ABAKUS Immobilienmanagement betreut über 5.000 Einheiten an den Standorten Berlin und Cottbus. Wir bieten professionelle WEG-Verwaltung, Mietverwaltung und Gewerbeverwaltung – mit transparenten Verträgen, persönlichen Ansprechpartnern und digitalen Prozessen für maximale Transparenz.
Was uns auszeichnet:
- Jahrzehntelange Erfahrung in der Berliner Immobilienverwaltung
- Persönliche Betreuung mit festen Ansprechpartnern
- Digitales Kundenportal für Eigentümer und Mieter
- Transparente Preisgestaltung ohne versteckte Zusatzkosten
- Expertise in WEG-Recht, Mietrecht und Gewerbemietrecht
Da die Kosten stark von den individuellen Gegebenheiten Ihres Objekts abhängen, empfehlen wir ein persönliches Beratungsgespräch.
Häufige Fragen zu den Kosten einer Hausverwaltung
Die monatlichen Kosten einer Hausverwaltung liegen in Deutschland zwischen 20 und 50 Euro pro Einheit. Der genaue Preis hängt von der Verwaltungsart (WEG, Miet- oder Gewerbeverwaltung), der Objektgröße, dem Zustand und der Lage der Immobilie ab. Kleine Objekte mit wenigen Einheiten sind pro Einheit deutlich teurer als große Wohnanlagen.
Für die WEG-Verwaltung liegen die Kosten pro Wohneinheit bei mittleren Objekten typischerweise zwischen 24 und 35 Euro netto pro Monat. Bei der Mietverwaltung ist mit 25 bis 40 Euro netto pro Einheit zu rechnen. Bei sehr kleinen Objekten (unter 5 Einheiten) können die Kosten pro Einheit auf über 50 Euro steigen.
Bei Wohnraummietverhältnissen nein – die Hausverwaltungskosten gehören zu den nicht umlagefähigen Betriebskosten. Der Eigentümer trägt diese Kosten selbst. Bei Gewerbemietverträgen sieht es anders aus: Hier können die Verwaltungskosten vollständig auf den gewerblichen Mieter umgelegt werden
Bei einem Mehrfamilienhaus mit 20 Wohneinheiten und einer professionellen Mietverwaltung können Eigentümer mit Kosten von rund 28 bis 35 Euro pro Einheit und Monat rechnen. Das entspricht jährlichen Gesamtkosten von etwa 6.700 bis 8.400 Euro netto für das gesamte Objekt. Bei größeren Häusern sinkt der Preis pro Einheit.
Die WEG-Verwaltung kostet im Bundesdurchschnitt 2026 rund 24 bis 26 Euro netto pro Einheit und Monat für mittlere bis große Objekte. Bei Neuverwaltungen (Erstbeauftragung) liegen die Preise mit ca. 25 bis 30 Euro etwas höher, da sich die Verwaltung zunächst in das Objekt einarbeiten muss. In Großstädten wie Berlin oder München sind Aufschläge von 10 bis 20 Prozent üblich.
Die Mietverwaltung kostet je nach Objektgröße zwischen 25 und 55 Euro pro Einheit und Monat. Alternativ rechnen manche Hausverwaltungen prozentual ab – üblich sind 5 bis 8 Prozent der Bruttomiete. Die pauschale Abrechnung pro Einheit ist für Eigentümer in der Regel transparenter und besser kalkulierbar.
Die Kosten für eine Gewerbeverwaltung liegen typischerweise zwischen 30 und 60 Euro pro Einheit und Monat. Die Preise sind höher als bei der Wohnraumverwaltung, weil Gewerbemietverträge komplexer sind und die Abrechnungen aufwendiger. Der entscheidende Vorteil: Die Kosten können vollständig auf den gewerblichen Mieter umgelegt werden.
Ja. Vermieter können die Hausverwaltungskosten vollständig als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung geltend machen. Selbstnutzer können bestimmte Anteile (z. B. für Hausmeisterservice, Gartenpflege) als haushaltsnahe Dienstleistungen absetzen.
Nein. In Deutschland gibt es keine gesetzlich festgelegte Gebührenordnung oder Mindestgebühr für Hausverwaltungen. Die Preise werden frei zwischen Eigentümer und Verwaltung vereinbart. Empfehlenswert ist es daher, mehrere Angebote einzuholen und sowohl Preise als auch Leistungsumfang sorgfältig zu vergleichen.